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CORONA-KULTURPROJEKT der Stadt Winterthur: Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Videocity Winterthur 

Eine Kooperation von Videocity, Theres Liechti und tischundmeer


Vom 10. November 2021 bis zum 19. Januar 2022 zeigt Videocity Winterthur 12 Werke von 11 Kunstschaffenden, die sich rund um die beiden Themen Essen und Einsamkeit drehen. 


Die Werke sind mittels Rückprojektion am Fenster des Ausstellungsraumes tischundmeer zu sehen, am Lagerplatz 11, auf dem neubelebten und vielfältigen ehemaligen Sulzerareal Winterthur Stadt.


Die Videos laufen täglich von 6 bis 24 Uhr und sind frei zugänglich

- am schönsten sind sie in der Dunkelheit.


tischundmeer lädt zum „Blauen Nachmittag” ein: Samstag, 4.12.2021, 12 bis 18 Uhr.

 

Die Videoarbeiten des Loneliness“-Zyklus zeigen unterschiedliche Fälle von Einzelgängertum. Einsamkeit kann zur Verwirrung, in Insolation, in absurde oder gar lebensbedrohliche Situationen führen. Die Einzelgänger befremden und zugleich repräsentieren sie in treffender Weise die Änderung in unser aller Leben durch die Krise. 

Die Videos des Food“-Zyklus setzen sich mit dem derzeit viel diskutierten Thema Nahrung auseinander. „Essen“ scheidet nicht Generationen, sondern Lebensanschauungen. Die Ess-Darstellungen sind Zeugnisse vom heutigen Leben und seiner Vergänglichkeit und zeigen diverse akute gesellschaftspolitische Fragen auf.  

Die Auseinandersetzung mit dem Alltag, der sich so drastisch verändert hat, wird durch videocity visits: Winterthur ersichtlich: Es entsteht ein Zusammen von Betrachtenden, Standort und Gezeigten aber auch unter den Passanten, die stehen bleiben und sich so gegenseitig auf das Kunstprojekt aufmerksam machen. Zusammen alleine könnte das Motto lauten. Die Kunstschaffenden aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich werfen mit ihren Werken Fragen zur Verbindung von Essverhalten und Einsamkeit und deren Wandel in aktuellen Zeiten sowie auch weitere gesellschaftspolitische Fragen auf. 

 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 

 

 


 
 

videocity.bs   

"LONELINESS"  
28.05. –  11.08.2019  

täglich von 8 bis 24 Uhr werden 8 Videos von Sylvie Boisseau & Frank Westermeyer, Gregory Buchert, Dimension émotionnelle, Paul Heintz, Luzia Hürzeler, Frantiček Klossner, Theres Liechti, Elodie Pong zwischen Infos des eBoard Congress Center Basel, Messeplatz 21 beim Swissôtel Le Plaza gezeigt. Es kann im Juni zu längeren Sendepausen kommen.

videocity.bs experimentiert mit einem Transfer von Kunst ins Leben und von Leben in Kunst und möchte aufzeigen, wie sich beide gegenseitig beeinflussen.

Als Kontrast zur Betriebsamkeit setzen die Kuratorinnen Andrea Domesle und Sophie Kauffenstein für die diesjährige Ausgabe von videocity.bs das Thema Einsamkeit. Sie haben Videos von Sylvie Boisseau & Frank Westermeyer, Gregory Buchert, Dimension Émotionnelle, Paul Heintz, Luzia Hürzeler, Frantiček Klossner, Theres Liechti und Elodie Pong ausgewählt sowie Sebastian Mundwiler für eine ortsspezifische Neuproduktion eingeladen.  

Die Videos zeigen unterschiedliche Fälle von Einzelgängertum: Personen, die allein und eher ziellos ihrem Tun nachgehen.  Manchen gelingt es trotz Gestik, Mimik oder Sprache nicht, verstanden zu werden. Ihre Körper entfalten mitten unter uns ein auf sich bezogenes Sein. Einsamkeit kann zur Verwirrung, in Insolation, in absurde, gar lebensbedrohliche Situationen führen. Die Einzelgänger befremden. Einzig bei einem Soldaten fällt ein Mitgefühl leicht, sind es doch seine heimlichen Tränen, die ihn jenseits der Uniform als Mensch offenbaren. Man beginnt einen Grund für sein Weinen in der Welt, auf die er schaut, zu suchen.  

Zum videocity.bs-Experiment gehört, dass der Sound der Strasse die Tonspur bildet oder eine allfällige ersetzt. Zufälle des Alltags – bestehend aus Geräuschen und Spiegelungen – greifen in die Kompositionen ein; sie pointieren oder vermindern ästhetische Elemente und verschieben somit Aussagen der Künstler. Die Videos erscheinen in der Basler Öffentlichkeit in neuem Licht.